1364 zeigte ein Archivdocument zum ersten Mal die niederländischen Aalexport nach England. Nach 1650 verwalteten vor allem die Friesen den Aalhandel. Trotz des dann bestehenden Verbots zur Ausfuhr von Aalen, wurde der Handel 1686 wieder freigegeben, da die Aale zu der Volksnahrung gehörten. Der Aalhandel kam nach England und somit kam es zu einem Aufschwung, besonders in den Orten, wie Gaastmeer, Heeg und Workum. Legendär ist das Privileg eines freien Leigeplatzes in der Themse, dies hat der englische König genehmigt. Um das Vorrecht zu behalten, war immer mindestens ein Lastjahn vor Ort. Als im Jahre 1938 der letzte Frachtkahn verkauft wurde, erledigte sich auch das Privileg der freien Liegeplätze.
Im Museum sind Modelle von Aalfrachtkähnen, Gemälden vom Aalhandel und Handlw- und Geschäftsunterlagen des Unternehmers Visser, ein Aalhändler aus Heeg, zu sehen.
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